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Bielefelder Uni-Wissenschaftler zeigen methodischen Fehler bei Sequenzierungen

Die harmlosere Coronavariante

Bielefeld

Ein Virus mit hoher Infektiosität, also der Fähigkeit, seinen Wirt leicht anzustecken, hat große Vorteile: Es kann sich munter verbreiten. Wenn es seinem Wirt dann auch noch nicht zu sehr schadet, hat es gute Chancen, dauerhaft mit ihm zu leben. Wissenschaftler der Universität Bielefeld haben jetzt bewiesen, dass es Varianten des Coronavirus gibt, die auf dem Weg zu mehr „Harmlosigkeit“ sind. Zugleich hat das Team um Prof. Dr. Jörn Kalinowski ein methodisches Problem offengelegt – ein weltweites Problem.

Von Sabine Schulze

Prof. Jörn Kalinowski im Labor am Nanopore-Sequenzierer. Er ermöglicht es, lange Abschnitte der DNA, des Trägers der Erbinformation, zu bestimmen. Foto: Thomas F. Starke

Ihre Erkenntnisse haben die Bielefelder just in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Viruses“ veröffentlicht und prompt eine Flut von Anfragen und Reaktionen ausgelöst – ebenfalls weltweit. Allenthalben wird man nun genauer hinschauen und auch ältere Rohdaten zu SarsCov2 neu analysieren.

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