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Auftakt des zweiten Teils der „Wege durch das Land“ auf dem Bielefelder Hof Meyer zu Müdehorst

Die Sinne für die Natur geschärft

Bielefeld

Alle Gedichte des Bandes „Schorfheide“ tragen eben diesen Titel. Sie schildern fein beobachtet und wortgewaltig die Natur und sind eine Liebeserklärung an diese Landschaft nördlich von Berlin. Verfasst hat sie Gerhard Falkner. Vor den Toren Bielefelds, auf dem Hof Meyer zu Müdehorst in Schröttinghausen, hat der Lyriker am Donnerstag mit einer Lesung Teil 2 des regionalen Literatur- und Musikfestivals „Wege durch das Land“ eröffnet.

Von Sabine Schulze

Entspannt und in schöner Umgebung ließen sich Lesungen und Musik genießen. Wohl dem, der „behütet“ war. Foto: Thomas F. Starke

Dabei gibt Falkner, der sich dazu bekennt, das Naturgedicht auf neue Beine stellen zu wollen, immer wieder auch Einblicke in seine Gefühlswelt: „Ebenso wie mein Herz ist diese Heide das Ergebnis der letzten Eiszeit“. Und auf die Schilderung von blauen Reihern oder Störchen folgt sein Dahinziehen, „ohne Ziel, ohne Plan, ohne Netzabdeckung“. Denn auch das macht den Reiz der Schorfheide aus.

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