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700 Bielefelder Realschüler formieren sich zum Friedenszeichen auf dem Kirchplatz

„Die Wahrheit findet einen Weg“

Bielefeld

Der Krieg in der Ukraine ist nah. Und er macht Angst. Darüber reden kann helfen. 700 Jugendliche der Realschule Brackwede haben ihre Sorgen, Befürchtungen und Wünsche zum Ausdruck gebracht. Der große Demonstrationszug, der über die Hauptstraße führte, endete auf dem Kirchplatz, wo die Schüler sich zu einem überdimensionalen Peace-Zeichen aufstellten und mit einer Schweigeminute der Opfer des Krieges gedachten.

Von Kerstin Sewöster

700 Jugendliche der Realschule Brackwede haben ihre Sorgen, Befürchtungen und Wünsche angesichts des Kriegs in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Foto: Thomas F. Starke

Justin aus der 10a ist Mitglied der Arbeitsgruppe Schule ohne Rassismus. Er selbst hat häufig die Ferien in der Ukraine verbracht, wo seine Großeltern lebten. „Die Orte, wo ich früher spielte, sind heute Schutt und Asche“, ungewiss sei auch wie es ehemaligen Spielkameraden gehe. Trotz dieser persönlichen Betroffenheit warnte er: „Es gibt eine Zunahme an Alltagsrassismus und verstärkt Hass und Hetze gegen Deutsch-Russen. Auch dies müssen wir stoppen“, forderte der Realschüler. „Jeder Krieg, egal wo auf der Welt, muss verurteilt werden. Krieg verletzt die Würde des Menschen“, meinte auch Sarah, die sich ebenfalls in der Arbeitsgruppe engagiert.

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