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Minister Andreas Pinkwart beim Aktionstag des Handwerks in Bielefeld

Die Wirtschaftsmacht zum Anfassen

Bielefeld (WB). Handwerk versteht sich auf meisterliche Arbeit, aber auch darauf, junge Menschen zu faszinieren. Beim Tag des Handwerks haben am Wochenende hunderte Jungen und Mädchen die spannendsten Berufe selbst ausprobiert. Im Campus kam obendrein NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zum landesweiten »6. Meistertag«.

Michael Diekmann

Ein Vogelhaus gebaut: Finn (7) und Frinja (11) zeigen Geschick im Umgang mit Hammer und Nagel. Foto: Mike-Dennis Müller

Im Handwerksbildungszentrum (HBZ) der Kreishandwerkerschaft in Brackwede ist schon mittags Hochbetrieb an den Ständen der Bauberufe. Jannik Struckmeier (17) ist im zweiten Lehrjahr zum Straßenbauer. Zum Aktionstag darf sein jüngerer Bruder Leon (14) im Minibagger Platz nehmen und sich beweisen. »Hier werden die Basics geschaffen«, sagt HBZ-Chef Klaus-Werner Schäfer über die Bedeutung seines Hauses für eine fundierte Ausbildung. Das gilt für Stuckateure ebenso wie für Zimmerer und Maurer.

Der Bedarf an Nachwuchs ist riesig. Viele Berufe werden schlicht unterschätzt, ihre Zukunftschancen auch. Immerhin bedient das Handwerk mit den Bauberufen laut Schäfer alle Schulformen und bildet niederschwellig vom Tiefbaufacharbeiter bis zum dualen Studiengang für den Bauingenieur alles an. Einen Besuch im HBZ macht auch der neue Hauptgeschäftsführer der Kammer, Dr. Jens Prager, an seinem ersten offiziellen Arbeitstag, noch bevor er zum Campus in die City fährt. Das HBZ zeigt lebendes Handwerk, zeigt keine Wand ohne Exponate, Projekte und Diplome.

Mehr dazu lesen Sie am Montag, 18. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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