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Warum König Drosselbart sich in Liebesdingen auf eine Ratte fest verlassen kann

Die wunderbare Wandlung einer Zimtzicke

Bielefeld

Einfach rattenscharf findet sich René - was kein Wunder ist, denn er ist eine Ratte. Nicht irgendeine Ratte. René ist Kammerdiener und Vertrauter des legendären und reichen König Drosselbart. Und  spielt eine Schlüsselrolle in einem turbulenten Verwechslungsspiel, damit sein Herr doch noch sein Glück finden möge. Das Märchen vom König Drosselbart feierte am Mittwoch in einer Fassung von Marco Linke, der auch Regie führte, in der Komödie am Klosterplatz Premiere.  25 Vorstellungen sind geplant - die letzte am Heiligabend um 11 Uhr - um die Wartezeit auf die Bescherung zu verkürzen.

Von Burgit Hörttrich

Märchenpremiere mit „Drosselbart“ in der  Komödie am Klosterplatz mit (von links) der Ratte René (Konstantin Krisch), Prinzessin Serina (Olivia-Patrizia Kunze), Drosselbart (Thomas Zimmer) und dem König (Jens Wassermann). Foto: Komödie Bielefeld

Prinzessin  Serina (Olivia-Patrizia Kunze) ist zwar wunder-, wunderschön, aber eine echte Zimtzicke: egoistisch, gemein, spottlustig und rücksichtslos.  Ihr Vater, der König (Jens Wassermann)  ist verzweifelt, weil das Töchterchen jeden Heiratskandidaten schnöde abweist, auch den König Drosselbart (Thomas Zimmer). Weil der sich (wider alle Vernunft) dennoch rettungslos in das Prinzesschen verliebt hat, schmieden Papa König, Drosselbart und die smarte Ratte René (Konstantin Krisch) einen Plan, Serina doch noch auf den richtigen Weg zu bringen.  Sie wird mit einem armen Spielmann verheiratet, muss auf dem Markt Töpferware verkaufen und schließlich  als Magd in Drosselbarts Schloss den Küchenboden schrubben. 

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