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An mehr als 40 Veranstaltungsorten sind am 18. September von 18 bis 1 Uhr die Türen geöffnet

Diese Nacht gehört der Bielefelder Kultur

Bielefeld

Nach mehr als einjähriger Zwangspause legen Bielefelds Kulturorte wieder eine Spätschicht ein: Bei den Nachtansichten am Samstag, 18. September, gibt es an mehr als 40 Veranstaltungsorten Ausstellungen, Installationen, Performances und Livemusik.

Von Kerstin Sewöster

Projektleiterin Katharina Schilberg und Sebastian Bauer, Stadtwerke-Sprecher, laden zu den Nachtansichten. Foto: Thomas F. Starke

„Das ist nach ganz vielen Absagen endlich mal eine gute Nachricht. Wir freuen uns wahnsinnig“, betont Jens Siekmann von der Bielefelder Marketing.

Erstmals in der 20-jährigen Geschichte finden die Nachtansichten nicht im Frühling sondern im Herbst statt. Das soll ein Ausreißer bleiben. „Der letzte Samstag im April bleibt gesetzt“, betont Projektleiterin Katharina Schilberg. Der 18. September sei in diesem Jahr der frühestmögliche Termin gewesen. „Erst vor zwei Wochen haben wir das Go bekommen“, erklärt die Bielefeld-Marketing-Mitarbeiterin.

Auch wenn mit gut 40 Kulturorten die Zahl der Anbieter etwas geringer ausfällt – in den Vorjahren waren es mehr als 50 – und mit der Kunsthalle und Dr. Oetker zwei Große ausfallen, werden kulturinteressierte Nachteulen Mühe haben, wenn sie alle Event-Stätten besuchen wollen. Kleinere Ateliers und Künstlergruppen gewähren Einblick ebenso wie das Kunstforum Hermann Stenner, das die aktuelle Ausstellung über Hans Purrmann zeigt.

Im Theater am Alten Markt präsentieren Mitglieder aller Ensembles Kurzprogramme, die nur bei den Nachtansichten zu erleben sind. Ein ausgefeiltes Programm mit Tanz, Performance, DJs und Livemusik zwischen Folk, Jazz, Elektronik und Rock erwartet die Besucher im Kulturhaus Ostblock – und natürlich sind auch die Ateliers geöffnet. Das gesamte Angebot findet sich auf der Internetseite: www.nachtansichten.de.

Mobiel hat zwei Shuttle-Busse im Einsatz

Weil die Tickets/Armbänder für die verschobenen Nachtansichten 2020 bereits gedruckt waren, finden sie in diesem Jahr Verwendung, die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Der Vorverkauf hat begonnen: Karten gibt es in der Westfalen-Blatt-Geschäftsstelle, in der Tourist-Information, im Stadtwerke-Kundenzentrum, im Mobiel-Service-Center, bei Konticket (Loom) sowie direkt bei den Nachtansichten in den Kultur-Institutionen.

Und natürlich gibt es in Zeiten steigender Coronazahlen auch Regeln: In Veranstaltungsräumen und Wartezonen sowie im ÖPNV gilt die Maskenpflicht. Zudem müssen die Besucher nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. „Beim ersten Besuch gibt es ein zweites Bändchen, das dann als Nachweis reicht“, erklärt Schilberg.

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