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Brücken-Sperrung: Umleitungsverkehr soll bevorzugt über die Weststraße fahren

Durchfahrt verboten

Bielefeld (WB/bp). Nach der Sperrung der Bahnunterführung Von-der-Recke-Straße, einer Verlängerung der Wertherstraße, regt sich Unmut bei Anwohnern im Bereich zwischen Werther- und Stapenhorststraße, weil Autofahrer sich ihren Weg durch »kleine Straßen« suchen würden. Auf Grund von Anliegerbeschwerden hat das Amt für Verkehr durch eine mobile Beschilderung die Durchfahrt durch die Bismarck- und die Große-Kurfürstenstraße aus Richtung Werther Straße untersagt.

Die Durchfahrt für Nicht-Anlieger ist ab Wertherstraße in die Große-Kurfürsten-Straße verboten. Foto: Bernhard Pierel

Das wiederum erzeugt Ärger bei den Anwohnern der Weststraße, die zunehmend überlastet sei und jetzt noch den Verkehr aufnehmen müsse, der sonst weiter geradeaus und dann durch die Unterführung Von-der-Recke-Straße gefahren sei.

Hans Martin, stellvertretender Leiter des Amtes für Verkehr, spricht von einem »gewissen Druck«, der dazu geführt habe, eine mobile Beschilderung »Durchfahrt verboten/Anlieger und Fahrradfahrer frei« an den Einmündungen Werther- und Bismarckstraße und Werther- und Große-Kurfürsten-Straße (beide Straßen sind Einbahnstraßen) aufzustellen. Man wolle abwarten, wie sich die neue Regelung einspiele. Es sei wohl davon auszugehen, dass einzelne Autofahrer das Durchfahrtverbot ignorieren würden.

Frühzeitige Möglichkeit, auf die Stapenhorststraße abzubiegen

Das Durchfahrtverbot in der Bismarckstraße wird vom Amt für Verkehr zudem mit der Kindertagesstätte an der Zufahrt mit der Stapenhorststraße begründet. Der Autoverkehr habe nach der Brückensperrung zugenommen, die Gefährdung sei deshalb gewachsen.

Zudem sei die Weststraße nicht nur be-, sondern auch entlastet worden. Hans Martin: »Wegen der Brückensperrungen endet die Buslinie 27 an der Kunsthalle, fährt nicht mehr durch die Weststraße bis zur Oetkerhalle.«

Frühzeitige Möglichkeit, von der Wertherstraße auf die Stapenhorststraße abzubiegen, sei die Victor-Gollancz-Straße aus Richtung Westen gesehen kurz vor der Oetkerhalle.

Die Zahl, die der Verkehrsgutachten, den die Stadt zum Thema Jahnplatz beauftragt hatte, zur Mehrbelastung der Stapenhorststraße mit zusätzlich 800 Fahrzeugen in Spitzenstunden genannt hatte, hält Hans Martin für zu hoch. Die Sperrungen der Unterführungen sollen erst Anfang 2020 wieder aufgehoben werden.

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