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Rundgang durch das stillgelegte Freibad Bielefeld-Jöllenbeck

„Ein Fass ohne Boden“

Bielefeld

Die massiven Gittertore am Eingang sind geschlossen, im Becken neben dem Sprungturm plätschert Wasser aus zwei Schläuchen in das Becken, ansonsten ist die Technik ausgeschaltet. Das Freibad in Bielefeld-Jöllenbeck hat ausgedient.

Von Hendrik Uffmann

Damit das Becken keinen weiteren Schaden nimmt, wird ein Großteil des auslaufenden Wassers über Schläuche zurückgepumpt, zeigt Hans-Jürgen Stern. Foto: Hendrik Uffmann

Dass seine Zeiten vorbei sind und dass an der Stelle ein modernes Kombibad gebaut werden soll, das war schon seit längerem klar. Dass das Aus schon jetzt und nicht erst, wie geplant, nach der Badesaison 2022 gekommen ist, damit hatte auch die Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH (BBF) nicht gerechnet, sagt Hans-Jürgen Stern, Bäder-Betriebsleiter der BBF. Nachdem, wie berichtet, in der vergangenen Woche die endgültige Schließung des Bades verkündet worden war, erläutert Stern bei einem Rundgang durch das Freibad, warum diese Entscheidung notwendig gewesen sei.

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