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Sieben Meter hoch und zweigeschossig soll das Bauwerk auf dem Niederwall werden

Ein Haus für Bielefelds Innenstadt-Tauben

Bielefeld

Rund 3000 Straßentauben sind in Bielefelds City unterwegs, in der Altstadt noch einmal etwa 300, schätzt der Tierschutzverein den Bestand. Vielen davon will der Verein bald einen neuen Brut- und Futterplatz bieten – und das in einem Neubau: zwei Stockwerke hoch, in bester Lage, Mitten auf dem Niederwall.

Von Peter Bollig

Auf dem Niederwall in Höhe der Körnerstraße soll ein Taubenhaus entstehen. Das ebenfalls geplante Fahrradparkhaus im Keller des Opitz-Hauses (hinten), für das am Niederwall eine Rampe gebaut werden müsste, könnte das aber vereiteln. Foto: Thomas F. Starke

Dieses Thema werde sicher vielfach belächelt, wohl auch kontrovers diskutiert werden, sagt Dirk Vahrson, stellvertretender Leiter des Amtes für Verkehr mit Blick auf die politischen Gremien, die sich demnächst mit dem Taubenhaus beschäftigen werden. Denn das geplante Haus ist mehr als eine Voliere: drei mal drei Meter im Erdgeschoss, vier mal vier im Obergeschoss soll es messen, rund sieben Meter hoch werden. Schon der Bau des Pizza-Hut-Pavillons in der Sichtachse zwischen Jahnplatz und Theater war seinerzeit heftig umstritten, nun soll das Taubenhaus hinzugefügt werden: Nach den Ideen der Planer auf den Grünstreifen des Niederwalls in Höhe der Körnerstraße. Der Preis: ein „fünfstelliger Betrag“, sagt Dirk Vahrson, finanziert aus städtischen Mitteln.

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