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Schüler des Oberstufenkollegs arbeiten mit Waldbesitzern zusammen – Netzwerk „Bielefelder für Bielewälder“ im Aufbau

Ein „Labor“ für den Wald der Zukunft

Dornberg

Als das Orkantief Kyrill 2007 über Bielefeld fegte, haben die Sturmböen ganze Arbeit geleistet. Wenn Roswitha Jirku-Bouyer und Vincent Bouyer über ihre in Dornberg gelegene Waldfläche schauen, liegen dort immer noch abgebrochene Stämme, überwuchert von Farn. Dazwischen abgestorbene Fichten, die der Borkenkäfer erledigt hat.

Von Hendrik Uffmann

Die Waldbesitzer Roswitha Jirku-Bouyer (von links) und Vicent Bouyer sprechen mit Ranger Aaron Gellern und den Lehrern Andreas Stockey und Sabrina Pulka über die Aufforstung der Fläche auf dem Wittenberg in Dornberg. Foto: Hendrik Uffmann

Jetzt soll die Fläche wieder aufgeforstete werden – mit Hilfe von Schülern. Jugendliche des Oberstufenkollegs wollen zusammen mit dem Waldbesitzer-Paar und fachlich unterstützt von Ranger Aaron Gellern vom Landesbetrieb Wald und Holz neue Bäume pflanzen und auf der etwa 5000 Quadratmeter großen Flächen am Wittenberg zugleich eine Art kleines „Labor“ einrichten, in dem sie erforschen, wie der Wald der Zukunft in Bielefeld angesichts des Klimawandels aussehen könnte.

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