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Musik-Revue im TAM Bielefeld am „Rande der Wahrscheinlichkeit“ über das Leben Janis Joplins

Ein Leben auf Messers Schneide

Bielefeld

Ein kurzes Leben auf der Überholspur. Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll. Das Theater widmet Janis Joplin (1943-1970), einer Ikone der Hippie-Bewegung, ein Stück, das die Musik feiert, aber dabei die Abgründe eines „Lebens am äußeren Rand der Wahrscheinlichkeit“ nicht auslässt: „Cry Baby“ von Christof Wahlefeld, Künstlerischer Betriebsdirektor am Theater Bielefeld, erlebte am Donnerstag eine gefeierte Uraufführung im TAM.

Von Burgit Hörttrich

Sieht aus und hört sich an wie eine nostalgische Song-Reise zurück in die 1960er Jahre, ist es aber nicht (nur): In „Cry Baby“ singen und spielen Janis Joplin (von links) Carmen Priego, Lukas Graser, Thomas Wehling, Christina Huckle, Noriko Nishidate und Stefan Imholz. Premiere war im TAM Foto: Joseph Ruben (Theater Bielefeld)

In der Inszenierung von Michael Heicks sind die Schauspieler Lukas Graser, Christina Huckle, Stefan Imholz, Carmen Priego und Thomas Wehling und Tänzerin Noriko Nishidate alle Janis Joplin. Und das Publikum bejubelt jeden der großartig gesungenen, gehauchten, gerockten, geröhrten Songs mit Zwischenapplaus – darunter natürlich Welthits wie „Me and Bobby McGee“, „Mercedes Benz“ oder „Tell Mama“. Die krassen Klamotten und die Langhaarperücken (Kostüme: Anna Sörensen) tun ein Übriges, die Sixties zum Leben zu erwecken.

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