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Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert erhält den Bielefelder Wissenschaftspreis

Eine Pionierin der Medizin-Ethik

Bielefeld

Hirntod, Sterbehilfe, Impfpflicht oder Embryonenforschung: Bei den Themen, mit denen sich Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert befasst, geht es oft um Fragen an den Grenzen des Lebens und immer um Grundsätzliches. Die Medizin-Ethikerin, die an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster lehrt und forscht, gilt als Pionierin ihres Fachs. Am kommenden Montag erhält sie den Bielefelder Wissenschaftspreis 2020 – Corona-bedingt mit zwei Jahren Verspätung.

Von Sabine Schulze

Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert erhält am Montag den Bielefelder Wissenschaftspreis.

Der Bielefelder Wissenschaftspreis wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben, er ist mit 25.000 Euro dotiert. Verliehen wird er – in Zusammenarbeit mit Stadt und Universität Bielefeld – durch die Stiftung der Sparkasse Bielefeld im Gedenken an den Bielefelder Soziologen Prof. Dr. Niklas Luhmann. Die Preisträgerin des Jahres 2020, befand die Jury in ihrer Begründung, schaffe es wie kaum jemand anderes in Deutschland, die Brücke zwischen ganz konkreten Anliegen der medizinischen Praxis und hoch abstrakten moralphilosophischen Debatten zu schlagen.

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