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Tötungsdelikt in Bielefeld:  Obduktionsergebnis liegt vor

Opfer nach Messerattacke verblutet

Bielefeld

Der Ehemann (51) soll seiner Frau (49) mit einem Küchenmesser die Kehle durchgeschnitten, ihr einen Stich ins Herz versetzt und dann noch stundenlang neben der toten zweifachen Mutter ausgeharrt haben: einen Tag nach dem Tötungsdelikt von Bielefeld-Dalbke werden weitere Details zur Bluttat von Sonntag bekannt. Der 51-Jährige sitzt inzwischen wegen Totschlagsverdachts in U-Haft.

Von Jens Heinze

Ein Bestatter schiebt unter den Augen der Spurensicherung die Leiche der Getöteten auf einer Rollbahre aus dem Haus des Ehepaares in Dalbke. Foto: Christian Müller

Das Opfer war am Montagmittag von Rechtsmedizinern aus Münster in Bielefeld obduziert worden. Dabei wurden mehrere Stich- und Schnittverletzungen am Körper der toten Frau festgestellt, was für einen Gewaltexzess des Täters spricht. Staatsanwaltschaft und Mordkommission gaben am Dienstagvormittag weitere Informationen zur Bluttat bekannt. "Die Obduktion der Leiche bestätigte die Vermutung, dass die 49-jährige Bielefelderin in Folge von multiplen Schnitt- und Stichverletzungen verblutet ist", sagte die ermittelnde Staatsanwältin Claudia Bosse.

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