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Bauarbeiten während der Sommerferien

Elbeallee in Bielefeld erhält neue Asphaltdecke

Bielefeld

Die Elbeallee, einer der wichtigen Verkehrswege in Sennestadt, soll in den Sommerferien saniert werden. Auf einer Länge von 1300 Metern wird die Fahrbahndecke zwischen Senner Hellweg und Ramsbrockring erneuert.

Sabine Schulze

Die Asphaltdecke der Elbeallee hat eindeutig schon bessere Tage gesehen. Sie soll nun saniert werden. Foto: Peter Bollig

Möglich macht die recht kurzfristig beschlossene Baumaßnahme eine Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, erklärt Birgit Weinhold vom Amt für Verkehr. 90 Prozent der etwa 350.000 Euro kommen aus diesem Topf. Anwohnerbeiträge fielen daher nicht an.

Sanierung in drei Bauabschnitten

Die Deckensanierung erfolgt in drei Bauabschnitten: Der erste erstreckt sich vom Senner Hellweg bis zur Einmündung Travestraße, der zweite von der Trave- bis zur Matthias-Claudius-Straße und der dritte schließlich von der Matthias-Claudius-Straße bis zum Rams­brockring. Parallel werden fünf Bushaltestellen umgebaut, so dass sie künftig barrierefrei sind. Richtung Senner Hellweg seien das Am Stadion, Travestraße und Matthias-Claudius-Straße, in Gegenrichtung Trave- und Matthias-Claudius-Straße, erklärt Weinhold.

Da von den Arbeiten Anlieger und Gewerbetreibende betroffen sind, will das Amt für Verkehr schon jetzt informieren und wirbt um Verständnis. Umgeleitet werden müssen auch Buslinien. Das Ganze sei, meint Bezirksbürgermeister Lars Nockemann, eine Herausforderung. „Das tut ein bisschen weh“, zumal die Bürger Sennestadts jüngst ohnehin etwas gebeutelt seien. Um so wichtiger sei eine gute Information, die auf allen Kanälen und zudem für die Anlieger gezielt folgen soll.

Vorarbeiten ab März

Mit den ersten Arbeiten – Schaffung von vier Querungshilfen über die Elbeallee, Umbau der Bushaltestellen und Regulierung der Rinnen – soll im März begonnen werden. Auf ein Datum mag sich Weinhold angesichts der Wetterlage nicht festlegen. Allemal werde es nur punktuelle Sperrungen und Behinderungen geben, betont sie. Anlieger werden passieren können, Fußgänger und Radfahrer ohnehin jederzeit. In der zweiten Woche der Sommerferien wird dann der erste Bauabschnitt in Angriff genommen. Dazu wird die insgesamt etwa 20 Zentimeter dicke Asphaltdecke zunächst um einige Zentimeter abgefräst. „Während der Fräsarbeiten können die Anlieger noch in die Nebenstraßen einfahren“, erklärt Birgit Weinhold.

Wenn dann aber ein Kleber und die neue Asphaltdecke eingebracht werden, ist eine Vollsperrung zwingend, für ein bis zwei Tage geht für Autofahrer nichts. Beim zweiten und dritten Bauabschnitt ist das relativ unproblematisch, es gibt für die Anlieger eine Umleitung oder werden bauliche Überfahrten hergestellt. Das ist bei Bauabschnitt 1 aber nicht möglich, da von der Elbeallee Sackgassen wie etwa der Luheweg abzweigen. Die Anlieger müssen daher ein bis zwei Tage auf ihr Auto verzichten oder es frühzeitig anderenorts abstellen.

Vier Wochen veranschlagt

Abgeschlossen wird die Deckensanierung mit letzten Arbeiten wie dem Aufsetzen der Schachtabdeckungen. Das erfolgt unter Vollsperrung, aber mit freier Fahrt für die Anlieger.

Insgesamt sind während der Sommerferien vier Wochen Bauzeit veranschlagt. „Eine Woche für jeden Bauabschnitt und eine weitere Woche als Puffer für Unwägbarkeiten“, sagt Michaela Voß, die vor Ort die Bauleitung haben wird. Sie wird auch für Bürger, die Fragen haben, ansprechbar sein.

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