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Rechtsamt der Stadt Bielefeld und Bezirksregierung haben rechtliche Bedenken - Ausschuss vertagt Entscheidung

Ende der Mehrklassen ist wohl unzulässig

Bielefeld

Mit ihrer Idee, die Bildung von Mehrklassen an den weiterführenden Schulen in Zukunft abzuschaffen, hat sich die rot-grün-rote Ratsmehrheit viel Kritik unter Familien mit Schulkindern eingehandelt. Eine Petition gegen das Vorhaben mit 1851 Unterschriften von Grundschuleltern hat der Stadtelternrat am Dienstagabend dem Schulausschuss überreicht. Die Koalition vertagte den Beschluss - allerdings nicht mit Blick auf den Widerstand. Vielmehr äußerten das städtische Rechtsamt und die Bezirksregierung  kurz vor der Sitzung Bedenken am Antrag.

Von Peter Bollig

Tim Seidel (Mitte, links) vom Stadtelternrat hat Andreas Rüther (CDU), Vorsitzender des Schulausschusses, die Petition mit gut 1800 Unterschriften für den Erhalt von Mehrklassen übergeben. Foto: Bernhard Pierel

Eigentlich wollte die Koalition mit ihrer Mehrheit am Dienstag die seit Jahren gängige Praxis beenden, an einigen Schulen den  5. Jahrgang zu erweitern, wenn es mehr Anmeldungen als Plätze gibt. Das erhöht für die Familien jedes Jahr zumindest die Chance, dass ihr Kind an der Wunschschule aufgenommen wird, gleichzeitig bleiben mehr Plätze an weniger gefragten Schulen unbesetzt.

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