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Inzidenzwert sinkt in Bielefeld auf 116,2 pro 100.000 Einwohner – Clausen schreibt Senioren wegen Impfung an

Erneut sechs Todesfälle

Bielefeld (WB/mdel).

In Bielefeld sind weitere sechs Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Nach Angaben der Stadtverwaltung handelt es sich vier Frauen im Alter von 84, 88, 89 und 96 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 84 und 89 Jahren. Damit verzeichnet Bielefeld bisher 202 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

 

Das Impfzentrum an der Bielefelder Stadthalle kann erst am 8. Februar den Betrieb aufnehmen. Foto: Thomas F. Starke

Wie bereits angekündigt, gibt es künftig beim Inzidenzwert keine Differenz mehr zwischen dem Wert des Robert-Koch-Institutes und dem realen Wert der Stadt Bielefeld. „Letztmalig wurden am 14. Januar Nachmeldungen eingegeben, diese sind nun nicht mehr im Inzidenzwert enthalten“, teilt Daniel Steinmeier, Sprecher der Stadt Bielefeld mit. Demnach ist die Meldeinzidenz der vergangenen sieben Tage um 12,3 auf 116,2 pro 100.000 Einwohner gesunken. Das entspricht 388 Neuinfektionen.

Am Donnerstag gab es 47 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Bielefelder auf 9118. 108 Menschen werden aktuell in den Krankenhäusern behandelt, 34 davon liegen auf der Intensivstation und 22 werden auch beatmet.

Zur Zahl der aktuell Infizierten und zur Anzahl der Genesenen konnte die Stadtverwaltung am Donnerstag keine Angaben machen.

Nach dem vorläufigen Impfstopp ist das Anschreiben des Oberbürgermeisters an die über 80-Jährigen unterdessen angepasst worden. Pit Clausen weist in dem Schreiben darauf hin, dass das Impfzentrum an der Stadthalle erst am 8. Februar seinen Betrieb aufnehmen kann.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe weisen vor diesem Hintergrund noch einmal darauf hin, dass der verzögerte Start in den Impfzentren auch Auswirkungen auf die Zahl verfügbarer Impftermine haben wird. Wie viele Termine angeboten werden können, hängt direkt von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab. Die Terminvergabe für alle Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahre beginnt ungeachtet dessen am kommenden Montag (25. Januar, 8 Uhr).

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