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Dr. Wolff aus Bielefeld vermeldet wichtiges Forschungsergebnis

Erste Anti-Corona-Creme

Bielefeld (WB/ef)

Das Bielefelder Pharma- und Kosmetikunternehmen Dr. Wolff (Alcina, Alpecin, Linola, Karex, Biorepair) hat einen Erfolg beim Kampf gegen das Coronavirus gemeldet. Dabei geht es um eine Handcreme, die bereits seit mehreren Monaten in Apotheken verkauft wird.

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Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wolff Gruppe, erläutert das Forschungsergebnis.

Dr. Wolff forscht, wie kürzlich berichtet, seit Beginn der Pandemie bei mehreren Produkten an einer wirksamen Prophylaxe ge­gen das Virus.

Inaktivierung von Viren

Der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sei jetzt der wissenschaftliche Nachweis gelungen, dass der seit Sommer erhältliche „Linola sept Hand-Balsam“ Coronaviren inaktiviert. „Die Bestätigung des standardisierten Laborversuchs erfolgte am Dienstag“, teilte Dr. Wolff am Mittwoch mit.

Die spezielle Handcreme sorge für eine „Reduktion der Viren um 99,99 Prozent innerhalb von zwei Minuten“, heißt es.

Dr. Wolff, nach eigenen Angaben Spezialist für medizinische Hautpflege, hat den Balsam zum Patent angemeldet und arbeitet mit den neuen Ergebnissen und in Abstimmung mit den Behörden an der Anmeldung des Produktes als Biozidprodukt. Somit sei die Wirksamkeit gegen Coronaviren schnellstmöglich auch auf Etikett, Packungstext und Produktinformation gewährleistet.

In Apotheken erhältlich

Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wolff Gruppe, erläutert: „Das jetzt gegen Corona getestete Produkt ist seit einigen Monaten im Markt. Daher können sich alle darauf verlassen, dass die bereits in Apotheken erhältlichen und mit antibakteriell gekennzeichneten Produkte exakt die gleiche antivirale Wirkung besitzen, wie sie jetzt nachgewiesen wurde.“

Die Bedeutung von Forschung und Wissenschaft, insbesondere in diesen von Covid-19-Virus bestimmten Zeiten, sei nicht hoch genug einzuschätzen. Der Hand-Balsam könne dazu beitragen, „Infektionsketten zu reduzieren und die infolge stark zugenommener Hygienemaßnahmen strapazierte Haut zu pflegen“, sagte Dörrenberg weiter.

Mit dem Gehalt von 20 Prozent Ethanol sei die antibakterielle Wirkung unmittelbar sichergestellt worden. Weitere Untersuchungen laufen.

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