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18-Jähriger rast in Bielefeld mit 80 km/h durch Tempo 30-Zone

Fahranfänger verliert nach einem Tag den Führerschein

Bielefeld

Ein Fahranfänger (18) ist nach einem Tag seine Fahrerlaubnis schon wieder los. Der junge Mann am Steuer eines Kleinwagens war mit 80 km/h in der Tempo 30-Zone vor einem Bielefelder Krankenhaus in eine Geschwindigkeitskontrolle der Polizei gerast. 

Symbolfoto Foto: Polizei

"Am Freitag, 22. Juli, führten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Bielefeld vor dem Klinikum Bielefeld Mitte gezielte Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei stoppten sie einen jungen Bielefelder Führerscheinneuling, der mit 80 km/h auf der Teutoburger Straße unterwegs war", berichtet Polizeisprecher Michael Kötter.

Gegen 16.30 Uhr hielten die Verkehrspolizisten einen Smart an, der auf der Teutoburger Straße in Richtung der Detmolder Straße unterwegs war. Erstaunt waren die Beamten über die erzielte Geschwindigkeit von 80 km/h - wobei vor dem Klinikum Mitte eine schutzwürdige Zone mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingerichtet ist.

Bei der Kontrolle händigte der 18-jährige Smart-Fahrer am Steuer des Mietfahrzeugs den Polizisten einen vorläufigen Führerschein aus. Neben der hohen Geschwindigkeit überraschte der junge Autofahrer erneut, weil sich herausstellte, dass er erst am vorherigen Tag seine Führerscheinprüfung abgelegt hatte.

Fazit der Polizei: Der Fahranfänger muss nun in dem anstehenden Ordnungswidrigkeiten-Verfahren mit einer Nachprüfung, einem Monat Fahrverbot und einem Bußgeld in Höhe von 400 Euro rechnen.

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