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Kriminalpolizei richtet Appell an Zeugen

Falscher Bote: Keine Spur vom Schützen

Bielefeld (WB/hz). Nach den Schüssen eines falschen Paketboten auf der Heckstraße im Osten der Innenstadt gibt es vom Pistolenmann und seinem ebenfalls bewaffneten Komplizen offenbar keine Spur.

Symbolbild. Foto: dpa

»Die Ermittlungen der siebenköpfigen Mordkommission laufen mit Hochdruck. Aber momentan können wir keine weiteren Erkenntnisse mitteilen«, sagte Polizeisprecherin Sonja Rehmert.

Sie appellierte an Zeugen des Geschehens vom Montag um kurz vor 11 Uhr, sich bei der Kripo zu melden. »Wir haben leider bislang keine Hinweise.« Darauf sind die Ermittler der Mordkommission aber angewiesen, um das versuchte Tötungsdelikt an einem Verfolger des falschen Paketboten schnell aufzuklären.

Die Polizeisprecherin erklärte auch, warum bislang keine Täterbeschreibungen veröffentlicht wurden: »Die Beschreibungen gehen zur Zeit zu weit auseinander. Es sind noch weitere Zeugenvernehmungen notwendig.«

Spekulationen aus Justizkreisen, wonach es sich bei der Schießerei mit vorausgegangenem missglücktem Überfall um eine aus dem Ruder gelaufene Tat im Drogenmilieu handeln könnte, wies die Sprecherin zurück. »Darauf gibt es keine Hinweise.«

Polizeisprecherin Rehmert stellte klar, dass das versuchte Tötungsdelikt vom Montag und der sexuelle Missbrauch eines Jungen vom Freitag in keinem Zusammenhang stehen. »Dass in beiden Fällen die Heckstraße der Tatort war, ist reiner Zufall.«

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