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Kurzarbeitergeld-Zahlungen summieren sich in anderthalb Jahren Corona-Pandemie

Fast eine Milliarde Euro in OWL

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Die Auszahlung von Kurzarbeitergeld in der Corona-Pandemie steuert in Ostwestfalen-Lippe auf die Marke von einer Milliarde Euro zu. In den 18 Monaten seit Ausbruch der Krise hierzulande bis Ende August hat die Agentur für Arbeit in der Region 906,9 Millionen Euro an konjunkturellem Kurzarbeitergeld ausgezahlt. Weitere Anträge auf Erstattungen von Unternehmen sind noch offen. Erfreulich ist indes, dass Kurzarbeit auf dem Rückzug ist.

Von Oliver Horst

Antrag für Kurzarbeitergeld (Kug): Firmen und Beschäftigte mit Problemen wegen der anhaltenden Corona-Pandemie erhalten weiter erleichterten Zugang zu Kurzarbeit. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Daten zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit liegen der Arbeitsagentur bislang bis April vor. Demnach waren in der Endphase des seit November beziehungsweise Dezember andauernden Langzeit-Lockdowns noch rund 60.850 Beschäftigte aus 8000 Betrieben in OWL von Kurzarbeit betroffen. Ein Jahr zuvor – in der Schockstarre des ersten Lockdowns – hatten im März und April 2020 rund 14.600 beziehungsweise 12.500 Unternehmen jeweils fast 153.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Das entspricht fast jedem fünften Beschäftigten (18 Prozent) in der Region.

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