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Vorgaben des Landes erschweren auch in Bielefeld eine Aufnahme im Kindergarten

Flüchtlingskinder stellen Kitaträger vor Probleme

Bielefeld

Die nordrhein-westfälische Kindergartenorganisation ist mit der Aufnahme von Flüchtlingskindern überfordert. In den Bielefelder Kitas sind keine Plätze frei. Alternative Betreuungsangebote scheitern an räumlichen und personellen Standard-Vorgaben.

Von Stephan Rechlin

Flüchtlingskinder haben es derzeit schwer, einen Kindergartenplatz zu finden. Foto: Annette Riedl/dpa

Grundsätzliche Möglichkeiten der Kindertagesbetreuung bestehen einer Ratsvorlage zufolge in den Kitas, bei Kindertagespflegepersonen oder in „Brückenprojekten“. Brückenprojekte sind niedrigschwellige Betreuungsangebote, die das Land unter bestimmten Voraussetzungen finanziell fördert. Problematisch sei, dass im Prinzip alle Plätze in Kitas und Kindertagespflegestellen belegt seien. Da das Land NRW an den räumlichen und personellen Standards festhalte, könnten allenfalls Einzelplätze generiert werden. Sozialdezernent Ingo Nürnberger: „Das Festhalten an den Standards ist gut gemeint, führt aber dazu, dass es nahezu unmöglich ist, eine größere Zahl an Kindern zusätzlich aufzunehmen.“

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