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Neueröffnungen und Besitzer-Wechsel sorgen in Bielefeld für Abwechslung

Frischer Wind in der Gastro-Szene

Bielefeld  (WB/mdm/le). Die Gastronomie-Szene in Bielefeld ist einem steten Wandel unterworfen – sowohl, was die Konzepte angegeht, als auch bei den handelnden Akteuren. Und auch ein neues Möbelgeschäft eröffnet heute in der City.

Serkan Tas (links) und Turgay Evcimen haben das »The Good Hood« übernommen. Foto: Mike-Dennis Müller

»The Good Hood«: neue Besitzer

Frischer Wind im »The Good Hood«: Seit Anfang September hat die beliebte Lokalität an der Jöllenbecker Str. 7 zwei neue Besitzer: Turgay Evcimen (33) und Serkan Tas (30), die seit Sommer vergangenen Jahres schon das Platzhirsch am Boulevard führen und nebenbei mit einer Eventagentur Parties in der ganzen Stadt veranstalten, haben sich ganz spontan zu der Übernahme entschlossen. »Ich war hier mit meiner Freundin essen und habe davon erfahren, dass der Laden zum Verkauf steht«, erzählt Turgay Evcimen. Da habe er spontan seinen Geschäftspartner angerufen und zwei Wochen später sei die Sache klar gewesen.

Mit einem neuen Team wollen die beiden engagierten Bielefelder nicht nur die bisherigen Stammkunden begeistern. Das Konzept bleibt zum Großteil erhalten, es gibt aber eine größere Auswahl an Burgern und auch die Cocktail-Happy-Hour täglich ab 18 Uhr ist neu. Bis auf Weiteres wird erst um 17 Uhr geöffnet, mittelfristig sollen sich die Türen des Restaurants aber auch schon ab 12 Uhr öffnen. Neu ist ab dem 4. Oktober der Clubbetrieb: »Dann legen bei uns mittwochs ab 21 Uhr DJs House und Chartshits auf«, kündigt Serkan Tas an. Das Gerücht, es gebe künftig Wasserpfeifen, sei indes falsch. »Die gibt es jetzt und auch in Zukunft nicht bei uns im Good Hood.«

»2013« unter neuer Leitung

Einige Wochen war das »2013« am Klosterplatz geschlossen, mit neuer Geschäftsführung öffnete es nun wieder. Etwa zwei Wochen haben Rosa Haar, Denis Molliqaj und Ivi Cumani das Restaurant renoviert. »Das Konzept bleibt das gleiche wie vorher, wir bringen bloß unsere eigene Handschrift mit ein«, sagt Molliqaj. Er und Haar bringen jahrelange Gastronomie-Erfahrung mit, unter anderem auch als stellvertretende Betriebsleitung. Nur Cumani ist ein Quereinsteiger, kennt er die Gastronomie doch erst seit etwa zwei Monaten. »Wir haben immer gesagt, dass wir irgendwann auf eigenen Beinen stehen wollen«, erzählt Haar. »Dass es so schnell geht, hätten wir aber nicht gedacht. In den letzten zwei Wochen mussten wir renovieren, eine GmbH gründen und uns viele Bürotätigkeiten erarbeiten.« Da die Gastronomen das ehemalige »2013«-Team nicht komplett übernehmen, mussten auch neue Mitarbeiter gefunden werden. Ein weiterer Koch fehle beispielsweise noch. Fest stehe aber auch, dass alle drei selbst im Service und an der Theke mitarbeiten werden. »Nur, weil wir den Schritt wagen und unsere eigenen Chefs sein werden, heißt das nicht, dass wir nicht selbst mit anpacken«, erklärt Haar. »Insgesamt sind wir sehr zuversichtlich und freuen uns.«

Authentisches asiatisch

Nach fast einem Jahr Umbauzeit hat das japanische Sushi- und Grillrestaurant Sumo am Oberntorwall jetzt eröffnet. 16 Mitarbeiter bereiten dort von nun an typisch japanische Spezialitäten zu. Es gibt eine große Sushi-Bar und die Küche ist offen. Die Bestellung erfolgt über iPads an den Tischen. Alle Speisen sollen dann komplett frisch zubereitet werden. Der Umbau soll auch deshalb so lange gedauert haben, weil etwa eine neue Lüftungsanlage eingebaut wurde.

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