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Technologie-Netzwerk it‘s OWL feiert in Bielefeld zehnjähriges Bestehen

Für die Industrie von morgen

Bielefeld

Im Jahr 2012 hat „it‘s OWL – intelligente technische Systeme“ den Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung gewonnen. Mittlerweile hat sich das Technologie-Netzwerk mit über 220 Unternehmen und Forschungseinrichtungen als Wegbereiter für die Industrie von morgen etabliert. In rund 90 Projekten mit einem Gesamtvolumen von 220 Millionen Euro wurden neue Technologien und Anwendungen entwickelt – und für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar gemacht

Die it‘s-OWL-Macher in Festlaune (v.l.): Frank Maier, Günter Korder, Ingeborg Schramm-Wölk (Fachhochschule), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Roman Dumitrescu, Stefan Breit und Herbert Weber. Foto: it's OWL

Auf der Jubiläumsveranstaltung am Donnerstag in der Fachhochschule Bielefeld zogen die Verantwortlichen mit 240 Gästen eine positive Bilanz und stellten die Weichen für die Zukunft. Schwerpunktthemen sind Nachhaltigkeit, Resilienz und Fachkräftesicherung, hieß es.

„it‘s OWL zeigt, was wir in Ostwestfalen-Lippe erreichen können, wenn wir unsere Kräfte in Wirtschaft und Wissenschaft bündeln“, sagte Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer Miele und Vorsitzender des so genannten Clusterboards. Die vielen Herausforderungen – von Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Lieferketten und Rohstoffpreisen bis zur Fachkräftesicherung – könnten Unternehmen nicht alleine lösen. In den Projekten gehe es um Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen in der Fertigung, intelligente Produktentwicklung, neue Geschäftsmodelle und die Arbeitswelt der Zukunft. In über 350 Transferprojekten konnten kleine und mittlere Unternehmen das Wissen nutzen.

Die Idee für it‘s OWL ist 2011 aus der Regionalentwicklung bei der OWL GmbH entstanden. Die Gesellschaft hatte unter der Federführung von Karl-Heinz Stiller, damals Aufsichtschef von Wincor Nixdorf, eine Innovationsoffensive umgesetzt, um die Infrastruktur für den Mittelstand und die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken.

„Der Spitzencluster hat sich als Motor für die Regionalentwicklung in OWL etabliert – und die Region bekannt gemacht“, sagte Herbert Weber, Geschäftsführer it‘s OWL und Ostwestfalen-Lippe GmbH.

NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (FDP) sendete eine Grußbotschaft: „Das Spitzencluster it’s OWL ist ein Vorreiter für die industrielle Transformation in Nordrhein-Westfalen.“ Das Land begleite das Netzwerk von Anfang an. Seit 2018 würden verschiedene Projekte mit rund 53 Millionen Euro gefördert.

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