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Gedrückte Stimmung nach DFB-Aus im Santa Maria - mit Video

»Für wen sind wir jetzt?«

Bielefeld (WB/hw). Ein  Stimmungskiller namens Südkorea : Die einen schlichen schon kurz vor dem Abpfiff bedrückt aus der Strandbar Santa Maria, die anderen verharrten in Schockstarre vor dem Fernseher. Auf dem Parkhaus an der Jöllenbecker Straße endete die deutsche WM-Party, ehe sie überhaupt so richtig in Schwung kommen konnte.

Volles Haus über den Dächern Bielefelds: Etwa 250 Fans fieberten im Santa Maria mit. Foto: Thomas F. Starke

Etwa 250 DFB-Fans hatten sich über den Dächern Bielefelds eingefunden, um mit der deutschen Mannschaft um den Achtelfinaleinzug zu bangen – und mussten dabei im wahrsten Sinne des Wortes eng zusammenrücken.

Schon weit vor dem Anpfiff waren die besten Plätze vor einem der beiden Fernseher besetzt. Wer ganz nah dran sein wollte, musste sich seinen Liegestuhl schon am Mittag gesichert haben. Eine Reihe von Fans verabschiedete sich sogar schon, bevor der Anpfiff in Kasan überhaupt ertönt war.

»Für die Leute tut es mir leid. Wir kämpfen hier ständig mit dem Wetter«, sagte Santa-Maria-Wirt Niklas Neumann. War das zweite Gruppenspiel gegen Schweden noch komplett dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen, blendete am Mittwoch die Sonne. »Bei strahlendem Sonnenschein macht eine Leinwand keinen Sinn«, meinte Neumann.

Für die 250 Fans blieb nach dem 0:2 und dem vorzeitigen Aus auf dem Nachhauseweg im Prinzip nur noch eine Frage zu klären: »Für wen sind wir denn jetzt überhaupt?«, fragte man sich – die Entscheidung: Schweden.

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