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Update: Starker Wasserverlust aus 66 Jahren alte Rohren – Bäder-Gesellschaft schließt das Freibad Jöllenbeck endgültig

„Gefahr für Leib und Leben“

Bielefeld

Das Bielefelder Freibad mit den schlechtesten Besucherzahlen, das Freibad in Jöllenbeck, macht nicht wieder auf. Die Bielefelder Bäder-Gesellschaft BBF hat mit der um ein Jahr vorgezogenen Schließung die Reißleine gezogen, weil die 66 Jahre alte Anlage am Naturstadion laut Geschäftsführer Jürgen Athmer inzwischen „eine tickende Zeitbombe“ ist.

Von Jens Heinze

Das massive Gittertor vor dem Schwimmbecken bleibt für immer geschlossen: das Freibad Jöllenbeck öffnet nicht mehr. Foto: Jens Heinze

„Es besteht Gefahr für Leib und Leben,“ sagte Athmer zum Zustand des Freibades. Vergangenes Wochenende seien im Beckenwasserkreislauf um die 200.000 Liter Wasser ausgelaufen und versickert. BBF-Geschäftsführer Athmer und Bäder-Betriebsleiter Dr. Hans-Jürgen Stern zogen Parallelen zur Hochwasserkatastrophe. Die am Wochenende versickerten 200 Kubikmeter und anderes bereits ausgetretenes Wasser könnten im Erdreich Unterspülungen verursacht haben, die ein plötzliches Einbrechen des Bodens auslösen könnten.

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