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Gewaltverbrecher Jürgen W. trotz 29 Vorstrafen bislang nicht in der Sicherungsverwahrung

Gericht: 70-Jähriger ist »eine tickende Zeitbombe«

Bielefeld (WB). 29 Vorstrafen, mehrere gescheiterte Versuche, den Mann per Sicherungsverwahrung auf Dauer hinter Schloß und Riegel zu bringen – der Bielefelder Gewaltverbrecher Jürgen W. (70) beschäftigt Justiz, Polizei und Strafvollzug seit Jahrzehnten.

Jens Heinze und Uwe Koch

Symbolbild. Foto: dpa

Nun versucht das Landgericht Bielefeld mit einem weiteren Prozess, gegen den unter Alkoholeinfluss unberechenbaren 70-Jährigen endlich die Sicherungsverwahrung zu verhängen. Beim erneuten Vorstoß gegen den Serienstraftäter wurde die Justiz in der Vergangenheit fündig. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt eine Anklage zu einer Tat erhoben, die inzwischen mehr als fünf Jahre zurück liegt.

Frau im Oktober 2010 vergewaltigt

Am 11. Oktober 2010 soll Jürgen W. in seiner damaligen Wohnung an der Ziehrer­straße 6 in Brackwede mit einem Bielefelder Zechkumpanen (38) eine Frau (33) vergewaltigt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 70-Jährigen und seinem seit Monaten untergetauchten Bekannten den sexuellen Missbrauch einer widerstandsunfähigen Person vor. Die 33-Jährige soll erst mit den Männern hochprozentige Alkoholika getrunken und Heroin geraucht haben. Als die Frau wegen des massiven Drogenkonsums bewusstlos wurde, vergingen sich Jürgen W. und Christian M. an der Wehrlosen. Dabei filmten sich die Männer mit der Frau per Mobiltelefon.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Wochenendausgabe (5./6. März) des WESTFALEN-BLATTES (Ausgabe Bielefeld).

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