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Bielefeld und das koloniale Erbe – letzte Folge

Geschäfte in und mit den Kolonien

Bielefeld

Sie währte nur gut 30 Jahre, die deutsche Kolonialzeit, eine kurze Episode in der Geschichte dieses Landes. So wurde sie auch lange Zeit nach 1945 betrachtet, überlagert von der Aufarbeitung der NS-Schreckensherrschaft. Im Zuge einer in den 2000er Jahren wieder sich verstärkenden Rassismusdebatte geriet auch die Kolonialzeit, deren Erbe bis heute weite Teile der Welt prägt, in den Focus einer kritischen Betrachtung.

Von Heinz Stelte

Der „Woermann‘sche Hof“ am Klosterplatz: Dort wurde Carl Woermann 1813 geboren, er gründete später in Hamburg ein Weltunternehmen. Foto: Bernhard Pierel

Koloniale Spuren finden sich fast überall, auch in Bielefeld. Wie umgehen mit diesem Erbe? Anhand von fünf Lebensläufen soll in einer kleinen Serie exemplarisch diese Zeit noch einmal lebendig, die Möglichkeit gegeben werden, eine eigene Position zu beziehen. Eine Stadtführung zum kolonialen Erbe Bielefelds steht in diesem Monat noch auf dem Programm: Am Donnerstag, 29. Juli, geht es um 17 Uhr um „Koloniale Spuren in Bielefeld“ (Treffpunkt ist am Alten Rathaus). Anmeldung und nähere Informationen per E-Mail unter bi-postkolonial@welthaus.de.

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