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Mutmaßlicher Täter war vor dem Messerangriff aus der Untersuchungshaft entlassen worden

Getöteter 17-Jähriger in Bielefeld: Dienstag Sondersitzung des Rechtsausschusses

Düsseldorf (dpa). Der Rechtsausschuss des Landtags wird sich am kommenden Dienstag erneut mit dem Fall eines in Bielefeld erstochenen 17-Jährigen beschäftigen. Das bestätigte der Ausschussvorsitzende, Werner Pfeil (FDP), auf Anfrage.

Am Tatort haben Menschen Kerzen und Blumen niedergelegt. Foto: Thomas F. Starke

Die SPD hatte die Sitzung beantragt , weil sie noch immer Fragen an Justizminister Peter Biesenbach (SPD) hat. Es geht dabei um den mutmaßlichen Täter (18), der vor der tödlichen Attacke auf den 17-Jährigen aus Untersuchungshaft wegen anderer Taten entlassen worden war. Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum 1. Mai dieses Jahres.

Die SPD hatte 71 Fragen an den Minister gerichtet, da sie wissen will, ob die Freilassung des 18-Järigen mit der Corona-Pandemie zu tun hatte und Gerichtsverhandlungen gegen den 18-Jährigen wirklich hätten abgesagt werden müssen.

Minister Biesenbach hatte dazu gesagt, dass die Freilassung mit coronabedingten Abläufen nichts zu tun gehabt habe. Der Haftbefehl gegen den 18-Jährigen sei aufgehoben worden, weil er nur eine Bewährungsstrafe zu erwarten gehabt und er dennoch bereits fünf Monate in Untersuchungshaft gesessen habe.

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