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Bielefelder Naturfreunde und Biologen irritiert über „Kahlschlag“ im Naturschutzgebiet Behrendsgrund

Heide wohl irrtümlich abgemäht

Bielefeld

Von Spätsommer bis Frühherbst blüht die Besenheide und wird damit gegen Ende der Saison zu einem wichtigen Nahrungslieferanten für unterschiedlichste Insekten. Von deren Vielfalt wiederum profitieren andere Pflanzen- und Tierarten, darunter Amphibien, Reptilien und Vögel. Im heidereichen Sennestädter Naturschutzgebiet Behrendsgrund fällt das Nahrungsangebot in diesem Spätsommer trotzdem deutlich karger aus.

Von Markus Poch

Naturschutzgebiet Behrendsgrund: Wenn die knöchel- bis kniehohe Besenheide vor ihrer Blütezeit abgemäht wird, geht vielen Tieren eine wichtige Nahrungsquelle verloren. Foto: privat

Ursache dafür ist ein Abstimmungsproblem zwischen den drei Parteien, die sich um die Pflege des sensiblen Areals kümmern: dem Bielefelder Umweltamt, dem Forstbetrieb Bethel und der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne. Wo genau der Fehler liegt, wird derzeit intern recherchiert, aber das Ergebnis ist offensichtlich: ein „Kahlschlag“ in der Besenheide des knapp zwei Kilometer langen Biotops entlang der Autobahn 2.

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