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  7. Landmaschinenhersteller Claas blickt besorgt auf Ukraine-Konflikt

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Ukraine-Krise betrifft auch Hunderte Unternehmen aus Ostwestfalen

Heimische Wirtschaft besorgt

Bielefeld

Nicht nur Verbraucher blicken angespannt auf die Lage an der russisch-ukrainischen Grenze, auch die Wirtschaft ist besorgt. Schließlich könnte eine weitere Verschärfung des Ukraine-Konflikts auch die Geschäftsbeziehungen etlicher Unternehmen aus der Region mit Russland auf eine harte Probe stellen.

Von Paul Edgar Fels

Diese Mähdrescher vom Typ Tucano baut Claas in seinem Werk in Russland. Foto: Claas

„Wir sind über die Zuspitzung sehr besorgt und haben die Lageentwicklung auf beiden Seiten ständig im Blick“, sagte der Sprecher des Landmaschinenherstellers Claas (Harsewinkel), Wolfram Eberhardt, am Dienstag dieser Zeitung. Claas unterhält in Russland neben einer Fabrik in Krasnodar noch einen Vertriebsstandort in Moskau. Insgesamt beschäftigt Claas in Russland mehr als 800 Mitarbeiter. In der Ukraine ist das für seine Mähdrescher bekannte Familienunternehmen lediglich mit einem Vertrieb vertreten (40 Mitarbeiter). „Aktuell gibt es keine Beeinträchtigungen – weder in Russland, noch in der Ukraine“, sagte Eberhardt. Angaben zu den Umsätzen in Russland oder in der Ukraine macht Claas nicht. Sie bewegten sich „jedoch in beiden Ländern im einstelligen Bereich“.

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