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Vor 75 Jahren wurde die Bielefelder Volksbühne wiedergegründet – 1933 von den Nazis verboten

Kultur für alle Schichten der Gesellschaft

Bielefeld

Der Zweite Weltkrieg war gerade mal zwei Jahre vorbei und Bielefeld lag noch in Trümmern, als am 14. Juli genau vor 75 Jahren die Besucherorganisation Volksbühne in Bielefeld wiedergegründet wurde. Ursprünglich bereits 1905 auf Initiative des Sozialdemokraten Carl Severing ins Leben gerufen und 1933 von den Nazis verboten, gehört die Bielefelder Volksbühne zu den ältesten überhaupt. Sie ist heute mit 750 Mitgliedern zugleich eine der mitgliederstärksten Besucherorganisationen in Deutschland.

Von Uta Jostwerner

Stolz auf das 75-jährige Bestehen der Volksbühne sind die Vorsitzenden Hans-Werner Heißmann-Gladow und Inge Selle. Foto: Bernhard Pierel

Am 14. Juli 1947 trafen sich unter der Leitung von Carl Severing kulturinteressierte Persönlichkeiten im Café Dingwerth in der Nähe des Alten Marktes, um die konstituierende Sitzung des Vorstands vorzunehmen und damit der Volksbühne neues Leben einzuhauchen. „Ob bei der Wahl des Tages der Jahrestag der französischen Revolution Pate stand, ist nicht bekannt“, sagt der Vorsitzende Hans-Werner Heißmann-Gladow.

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