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Bielefelder Rennrad-Duo sammelt Spenden bei Alpenüberquerung

Höhenmeter für die DKMS

Bielefeld (WB). »Einfach nur über die Alpen zu fahren ist nicht ihr Ding«, sagt Lukas Buske (30) über seine Lebensgefährtin Angela Fröschl (30). Klar. Immerhin sind die beiden schon 2014 gemeinsam als »Alpecinis« im Jedermann-Team beim Ötztaler an einem Tag über vier Pässe geklettert.

Michael Diekmann

Startklar: Betreuer Lukas Buske (Mitte) kümmert sich in Imst um Lebensgefährtin Angela Fröschl und Bruder David Buske. Foto:

In dieser Woche ist Angela Fröschl gemeinsam mit Buskes Bruder Davis (31) auf ganz besonderer Mission – Spenden sammeln für die Knochenmarkspenderdatei DKMS.

Die beiden Bielefelder nehmen am Etappenrennen des Bielefelder Delius-Klasing Verlags mit einigen hundert Rennradfahrern in Zweierteams teil, der Tour TransAlp von Sonthofen an den Gardasee. Die 18.233 Höhenmeter auf den 867 Kilometern, die jeder Fahrer absolvieren müsse, erklärt Physiotherapeutin Angela Fröschl, habe sie animiert, für jeden Höhenmeter Cents zu sammeln und so am Ende der Tour 1900 Euro an die DKMS für die so wichtigen Typisierungsaktionen überweisen zu können. Ihr Plan: Sie ist mit ihrem Projekt auf der Webseite von Deutschlands größter Spendenplattform »betterplace.org« vertreten. Fröschl: »Alle Bielefelder können uns auf der Tour verfolgen und auch den aktuellen Spendenstand sehen.«

Firma Plasmatreat aus Steinhagen unterstützt die Spendenaktion

Den Start ermöglicht hat dem Duo Buskes Vater Christian Buske, Gründer und Geschäftsführer der in Steinhagen ansässigen Firma Plasmatreat, die sich als Maschinenbauer um die Nutzung von Plasma für die Reinigung von Werkstoffen kümmert und die bereits für die Kinderklinik Bethel Spenden sammelte. Buskes Firma übernimmt die Reise- und Hotelkosten, während das Zweierteam ansonsten auf sich allein gestellt ist auf den stressigen Bergetappen, auch mögliche technische Probleme selbst lösen muss.

»Jetzt klettern sie gerade über das Timmelsjoch«, berichtet Lukas Buske, der seine Lebensgefährtin am Start und über die erste, total verregnete Etappe nach Imst begleitet hatte, dann aber zurück musste in den elterlichern Betrieb an den Teuto. Buske: »Ich hoffe, dass die beiden ihr Ziel nicht nur auf dem Rad erreichen, sondern auch bei den Spenden.« Montagabend zeigt die Uhr 250 der 1900 Euro an. Angela Fröschl: »Ich hoffe auf viele Bielefelder, die uns mit ihren Spenden sportlich anfeuern.« Mehr Infos zur Aktion gibt es hier: betterplace.org/de/fundraising-events/29629-hoehenmeter-sammeln-leben-retten .

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