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18 statt 15,5 Millionen Euro können in Neugestaltung investiert werden

Höhere Förderung für Jahnplatz

Bielefeld (WB/bp). Die Fördersumme für die Umgestaltung des Jahnplatzes ist erhöht worden: von 15,5 auf 18 Millionen Euro. Das sagte Georg Fortmeier, Vorsitzender des SPD-Ratsfraktion und des Stadtentwicklungsausschusses.

Für den Jahnplatz gibt’s mehr Geld. Foto: Bernhard Pierel/Archiv

»Wir wollen das Geld auch nutzen«, betonte der Politiker. Denn der Zeitdruck sei enorm. Der Jahnplatz muss bis Mitte 2022 umgestaltet sein, sonst muss Geld ans Land zurückgezahlt werden. Und: Bislang gibt es noch keinen bindenden, politischen Beschluss.

Die Bezirksvertretung Mitte hatte auf einer ersten Lesung bestanden, der Stadtentwicklungsausschuss spricht in seiner nächsten Sitzung, die ausnahmsweise an einem Montag (4. März) stattfindet, über die Planung. »Ein Meilenstein für die Stadtentwicklung«, sind sich Fortmeier, Jens Julkowski-Keppler (Grüne) und Martin Schmelz (Bürgernähe) einig. Sie werfen der Opposition Verzögerungstaktik vor: »Wer ständig nach einem verkehrlichen Gesamtkonzept ruft, will den neuen Jahnplatz offenbar verhindern.«

Die hohe Fördersumme mache es möglich, den Jahnplatz »weit über die Grenzwertdiskussion der Schadstoffbelastung hinaus« zu gestalten. Dazu gehöre es aber auch, so Julkowski-Keppler, zusätzlich »Straßen mit anzupacken«. Die Wilhelmstraße gehöre dazu, aber auch die Herforder Straße. Deren Umbau zwischen Beckhaus-, Walther-Rathenau-Straße und Nahariyastraße steht ebenfalls am Montag auf der Tagesordnung. Die Planungen sehen unter anderem vor, in Richtung stadteinwärts zwei Linksabbiegespuren anzulegen, um den Durchfahrtverkehr auf den OWD zu lotsen und nicht Richtung City.

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