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Das „Amphitryon“-Ensemble treibt am Theater Bielefeld Irrungen und Wirrungen auf die Spitze

Identitätskrisen der urkomischen Art

Bielefeld

Das Schlusswörtchen „Ach!“ gehört – anders als bei Heinrich von Kleist, nicht Alkmene, der willfährig Getäuschten, sondern Amphitryon, der verzweifelt versucht, seine Echtheit zu beweisen. Schwere Identitätskrisen der urkomischen Art. „Amphitryon“, das Lustspiel von Heinrich von Kleist, erlebte in der gelungenen Inszenierung von Cilli Drexel Premiere im TAM – leider, leider nur als Stream.

Von Burgit Hörttrich

Wer ist echt, wer tut nur so? Amphitryon, der siegreiche Feldherr (Cornelius Gebert, vorne) hat ebenso einen Doppelgänger vom Olymp wie sein Diener Sosias (Alexander Stürmer, 2. von rechts). Jupiter (Janis Kuhnt, rechts) und Merkur (Lukas Graser, 2. von links) gelingt jedenfalls die perfekte Täuschung. Auch Alkmene (links) wird zum willigen Opfer. Für die Premiere wurden knapp 100 Tickets verkauft. Foto: Philipp Ottendörfer

Das Schlusswörtchen „Ach!“ gehört – anders als bei Heinrich von Kleist, nicht Alkmene, der willfährig Getäuschten, sondern Amphitryon, der verzweifelt versucht, seine Echtheit zu beweisen. Schwere Identitätskrisen der urkomischen Art. „Amphitryon“, das Lustspiel von Heinrich von Kleist, erlebte in der gelungenen Inszenierung von Cilli Drexel Premiere im TAM – leider, leider nur als Stream.

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