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Mehrheit der Betriebe in OWL trotz Corona-Krise mit Geschäftslage zufrieden – 12.000 Stellen unbesetzt

Im Handwerk überwiegt Zuversicht

Bielefeld

Das Handwerk in OWL erweist sich in der Corona-Krise weiterhin als robust. Spuren hinterlassen die Folgen der Pandemie zwar auch hier. Aber die Mehrheit der Betriebe trotzt der Pandemie und den Einschränkungen erfolgreich. Das geht aus der am Montag veröffentlichten Frühjahrsumfrage der Handwerkskammer OWL hervor.

Oliver Horst 

Das Bauhandwerk bleibt das Zugpferd: Im Bauhauptgewerbe ist die Auftragsreichweite seit Herbst um fünf Wochen angewachsen, im Ausbaugewerbe um 1,9 Wochen. Foto: dpa

„Nach dem ersten Schock zu Beginn der Pandemie hat das Handwerk in stürmischen Zeiten seine Position als Stabilitätsanker weiter gefestigt“, sagt Kammerpräsident Peter Eul. Die Lage und Stimmung des Handwerks in OWL insgesamt habe sich trotz des Dauer-Lockdowns seit Herbst weiter gebessert. „Getragen wird diese Stabilisierung vor allem durch die Bau- und Ausbauhandwerke sowie die Handwerke für den gewerblichen Bedarf“, sagt Eul. „Viele Handwerksbetriebe anderer Branchen sind aber weiterhin stark von der Corona-Krise betroffen, vornehmlich im Lebensmittelhandwerk, bei den persönlichen Dienstleistern wie Friseuren und Kosmetikern, aber auch im Kfz-Handwerk.“ Die behördlich angeordnete Schließung der Ausstellungshallen von Autohändlern in der Pandemie etwa sei nicht nachzuvollziehen, kritisiert Eul.

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