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Bürgerbeteiligung zur Radwegplanung - Stadt Bielefeld stellt drei mögliche Varianten vor

Im Johannistal sollen Parpklätze den Radlern weichen

Bielefeld

„Am besten“, sagt eine Teilnehmerin im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Schaffung einer Radverkehrsführung im Johannistal, „bliebe alles so wie es ist“. Dass das keine Option sei, machte Verkehrsamtsleiter Olaf Lewald klar: Es gehe nicht so weiter wie bisher. Und es hänge mit der globalen Klimakrise zusammen, dass der öffentliche Raum für die Zukunft umgewandelt werden müsse. Das Bielefelder Verkehrskonzept, das eine Reduzierung des Kfz-Anteils am Verkehr von 50 auf 25 Prozent bis 2030 vorsieht, erfordert Maßnahmen überall im Stadtgebiet, um Alternativen wie das Radfahren attraktiver und sicherer zu machen. Dazu hat die Stadt jetzt auch die Straße Johannistal als Handlungsfeld ausgemacht.

Von Peter Bollig

Im Johannistal sind Radfahrer ungeschützt unterwegs. Sie sollen daher eigene Spuren bekommen. Parkstreifen am Rande der Straße dürften dann entfallen. Foto: Bernhard Pierel

Dem Radverkehrskonzept der Stadt zufolge liegt das Johannistal auf der wichtigen Route zwischen Innenstadt und Hoberge-Uerentrup. Das Sicherheitsempfinden der Radfahrer ist dort aus Sicht der Planer allerdings getrübt. Nicht zuletzt, weil im Tempo-30-Bereich zwischen OWD-Auffahrt und Uhlandstraße gerast wird. Messungen hätten ergeben, dass stadtauswärts 89 Prozent der Autos zu schnell fahren, erklärt Projektleiter Oliver Spree den rund 30 Teilnehmern der Veranstaltung. Sie können an diesem Abend noch Einfluss nehmen auf das, was kommt. Spree verspricht, dass ihre Hinweise aufgenommen und geprüft werden. Es liege aber in der Natur der Sache und an den teils konträren Wünschen, dass nicht alles berücksichtigt werden könne.   

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