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34.743 Bielefelder haben ihre Unterlagen bereits angefordert – 104 bekamen sie gleich zweimal

Immer mehr Briefwähler

Bielefeld (WB/MiS). Ruth Goebel, Leiterin des städtischen Wahlteams, rechnet mit einer Rekord-Briefwahlbeteiligung in Bielefeld zur Bundestagswahl am 24. September. Bisher seien bei insgesamt 237.000 Wahlberechtigten bereits 34.743 Briefwahlunterlagen angefordert worden. Allerdings: 104 Wahlberechtigte haben sie gleich doppelt zugestellt bekommen.

Bereits mehr als 34 000 Bielefelder haben ihre Briefwahlunterlagen angefordert. Foto: Mike-Dennis Müller

»Die meisten dieser doppelt ausgestellten Unterlagen haben wir inzwischen wieder eingesammelt«, sagte Goebel am Donnerstag. Das war möglich, weil die Stadt genau Buch darüber führt, wer Briefwahlunterlagen angefordert und zugestellt bekommen hat. Noch nicht abschließend geklärt sei, ob es sich bei der doppelten Versendung der Unterlagen um einen Anwenderfehler oder um ein technisches Problem gehandelt habe. Bei der Bundestagswahl 2013 gab es am Ende 46.048 Briefwähler. Diese Zahl dürfte diesmal deutlich überschritten werden, schätzt Ruth Goebel. Ausgezählt werden diese Stimmen natürlich erst am Wahlabend – wie alle anderen auch. Dazu werden im Gymnasium am Waldhof analog zu den 33 Ratswahlbezirken 33 Briefwahlvorstände zusammenkommen und die Stimmzettel, die per Post eingegangen sind, auszählen.

1900 Ehrenamtliche im Einsatz

Zur Bundestagswahl werden rund 1900 ehrenamtliche Helfer in den 217 Wahlvorständen im Einsatz sein – als Wahlvorsteher, Schriftführer und Beisitzer. Nach wie vor können sich Interessenten melden, die als Wahlhelfer dabei sein wollen (Telefon 0521/51-5275). Die Personalreserve soll diesmal etwas großzügiger sein.

Damit es am Wahlabend weniger Pannen gibt, werden Wahlvorsteher und Schriftführer noch einmal gesondert geschult. Bei der Landtagswahl am 14. Mai hatte es gleich in mehreren Wahllokalen Probleme mit der Stimmauszählung gegeben. In drei Fällen musste in den Räumen des Wahlteams noch einmal nachgezählt werden.

Wer Briefwahl machen möchte: Die Unterlagen werden an jede gewünschte Adresse im In- und Ausland gesandt. Die Frist für die Beantragung der Unterlagen läuft am Freitag, 22. September, 18 Uhr ab. In den Bezirksämtern Brackwede, Heepen, Jöllenbeck, Senne und Sennestadt sowie in der Bürgerberatung im Neuen Rathaus ist während der Öffnungszeiten auch die Briefdirektwahl möglich. Wer seine Wahlbenachrichtigung, Personalausweis oder Reisepass vorlegen kann, bekommt an Ort und Stelle seine Briefwahlunterlagen und kann in den aufgestellten Wahlkabinen auch gleich sein Kreuzchen machen.

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