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Staatsanwalt prüft Unterbringung der verhafteten Frau in der Gerichtspsychiatrie

Ist die Stadtbahnschubserin aus Bielefeld krank?

Bielefeld

Die mutmaßliche Stadtbahnschubserin (23), die seit Freitag wegen zweifachen versuchten Mordes in U-Haft sitzt, wird wohl aus dem Bielefelder Gefängnis in die geschlossene Gerichtspsychiatrie verlegt. Die arbeitslose, wegen Schwarzfahrens und Diebstählen polizeibekannte Bielefelderin soll psychisch krank und auf Medikamente angewiesen sein. Nach Informationen dieser Zeitung wurde die Frau bereits in der Bethel-Psychiatrie ­Gilead IV behandelt.

Von Jens Heinze

An der Bahnhaltestelle „Schillerstraße“ ereigneten sich zwei der Taten. Foto: Thomas F. Starke

„Wir prüfen, ob die Frau in der Justizvollzugsanstalt bleibt oder in die forensische Psychiatrie nach Lippstadt-Eickelborn verlegt wird“, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Christopher York. Zur Frage der vorläufigen Unterbringung in der geschlossenen Forensik werde ein Sachverständiger ein Kurzgutachten über die Bielefelderin erstellen.

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