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Hilfestellung für die digitale Lehrtätigkeit

IT-Manager unterstützen die Bielefelder Schulen

Bielefeld

Mit Beginn des Monats Oktober haben die ersten zehn Schul-IT-Manager für die Bielefelder Schulen ihren Dienst im Amt für Schule angetreten. Drei weitere werden zeitnah zum Team dazu stoßen. Sie unterstützen die 80 städtischen Schulen bei der Administration der pädagogischen Netzwerke und Endgeräte und sollen dafür sorgen, dass die digitale Schulwelt einsatzbereit ist und von den Lehrerinnen und Lehrern ohne technische Hindernisse im Unterricht verwendet werden kann.

Begrüßung der ersten Schul-IT-Manager (von links): Jörg Pusch, Lars Rottmann, Teamleiter Schul-IT Andreas Kuhnert und Philip Runde Foto: Stadt Bielefeld

Die Zahl der Computer, Laptops, Tablets, Drucker und Beamer an den Schulen der Stadt Bielefeld ist stetig gestiegen. Nicht zuletzt der Digital-Pakt Schule 2019-2024 des Landes NRW hat hier für Zuwachs gesorgt.

Diese Ausstattung ist richtig und wichtig, aber sorgt auch für mehr Aufwand: Der technische sogenannte First-Level-Support ist Aufgabe der Schulen selbst. So regelt es eine Vereinbarung zwischen Schulministerium und Städtetag aus dem Jahr 2008 in Nordrhein-Westfalen. „Diese Regelung ist durch die gestiegene Anzahl an Geräten und die Komplexität der Netzwerke nicht mehr zeitgemäß. Die Schulen haben hier zu Recht Unterstützung eingefordert. Ich freue mich, dass jetzt Abhilfe geschaffen wird“, erläutert Schuldezernent Dr. Udo Witthaus.

Eigenanteil von zehn Prozent

Mit einer Zusatzvereinbarung zum Digital-Pakt Schule hat das Land NRW nunmehr diese Lücke geschlossen und bis Ende 2024 Fördermittel zur Finanzierung von IT-Administrierenden der schulischen IT-Infrastruktur in Höhe von 1,88 Millionen Euro bereitgestellt. Zusammen mit dem städtischen Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent, der im April vom Stadtrat bewilligt wurde, konnte die Basis geschaffen werden, insgesamt 13 IT-Administratoren einzustellen. Georgia Schönemann, Leiterin des Amtes für Schule, erläutert zum weiteren Vorgehen: „Die ersten zwei Wochen werden die neuen städtischen Kollegen im Rathaus eingearbeitet, damit sie auch die Verwaltungs- und Geschäftsabläufe kennenlernen. Danach startet für das Team der Schul-IT-Manager der Einsatz in den Schulen.“

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