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Quartalsergebnis rutscht erstmals in der Firmengeschichte ins Minus

Itelligence spürt Pandemie-Folgen

Bielefeld (WB). Der Bielefelder SAP-Dienstleister Itelligence AG hat vor allem im zweiten Quartal unter den Folgen der Pandemie gelitten. Gleichwohl erwartet Vorstandschef Norbert Rotter für das Gesamtjahr noch ein kleines Umsatzplus von – im Vorjahr – 1,04 auf 1,10 bis 1,13 Milliarden Euro.

Bernhard Hertlein

Itelligence-Vorstandsvorsitzender Norbert Rotter

Wie Rotter am Freitag erklärte, stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 8,1 Prozent auf 536,3 ( Vorjahr . 496) Millionen Euro. 34,6 Millionen Euro entfielen auf Zukäufe. Im ersten Quartal legten die Bielefelder um 13,2 Prozent zu. Im zweiten wäre es ohne Aquisition allerdings um etwa ein bis zwei Prozent rückwärts gegangen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebitda) sank im Halbjahr von 11,4 auf 7,0 Millionen Euro. Dabei schlug das zweite Quartal sogar mit einem Verlust von 1,4 Millionen Euro zu Buche. Beruhigend ist der große Auftragsbestand von 1,1 Milliarden Euro – 9,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Immer noch arbeiten fast zwei Drittel weltweit im Homeoffice. Auf dem Höhepunkt waren es Rotter zufolge über 90 Prozent. Kunden bräuchten für das Thema Kurzarbeit IT-Unterstützung. Auf der anderen Seite seien auch insbesondere in den USA Aufträge storniert worden. Zudem gebe es einen enormen Preisdruck. Der Gewinn werde infolgedessen im Gesamtjahr unter dem des Vorjahres liegen.

Rechnet man drei Firmen des japanischen Mutterkonzerns NTT in Asien ein, die von Bielefeld aus gemanagt werden, trägt Itelligence erstmals für mehr als 10.000 Beschäftigte Verantwortung. Die Zahl stieg von 9895 auf 10.296. In Bielefeld sind es 778 (776).

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