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Tödlicher Unfall in Jöllenbeck: Überhöhte Geschwindigkeit als mögliche Ursache

Junge Frauen liegen weiter auf der Intensivstation

Bielefeld (WB/cm/wie). Nach dem tragischen Unfall in Bielefeld-Jöllenbeck am späten Mittwochabend liegen zwei junge Frauen aus Bielefeld weiterhin schwer verletzt auf der Intensivstation. Eine 20-jährige Mitfahrerin aus Gütersloh war bereits in der Nacht zu Donnerstag im Krankenhaus verstorben.

Bei dem tödlichen Unfall in Jöllenbeck wurde der Ford Fiesta völlig zerstört. Foto: Christian Müller

„Die beiden jungen Frauen aus Bielefeld haben die Intensivstation noch nicht verlassen“, erklärte Polizeisprecher Michael Kötter am Freitagmorgen. Es würde weiterhin „latente Lebensgefahr“ für die 21-jährige Fahrerin und die 20-jährige Beifahrerin bestehen.

Wie es zu dem tödlichen Unfall auf der Spenger Straße gekommen ist, sei weiterhin unklar. „Die Ermittlungen dauern an“, so Kötter. Straßenglätte als Unfallursache schließt die Polizei aus. Eine nasse Fahrbahn in Verbindung mit nicht angemessener oder überhöhter Geschwindigkeit sei dagegen nicht auszuschließen.

Auf dem Teilstück kurz hinter der Einmündung Schlottkamp, wo der Unfallwagen - ein Ford Fiesta mit Warendorfer Kennzeichen - frontal gegen einen Baum krachte und dabei völlig zerstört wurde, gilt Tempo 60. Nach WB-Informationen soll der Kleinwagen mit Tempo 90 unterwegs gewesen sein. „Wir sind dabei, alle Daten auszuwerten“, erklärt Michael Kötter.

Die jungen Frauen mussten von der Feuerwehr aus dem Autowrack befreit werden. Für die 20-jährige Beifahrerin aus Gütersloh, die auf der Rückbank des Kleinwagens gesessen hat, kam jede Hilfe zu spät. Sie erlag ihren Verletzungen.

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