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Zu teuer: Bielefelder Bezirkspolitiker ziehen die Reißleine

Kein Wasserspielplatz im Lutter-Grünzug

Bielefeld

Die Planungen von Umweltamt und Umweltbetrieb zum Bau eines Wasserspielplatzes im Lutter-Grünzug an der Ravensberger Straße sind Makulatur: Die Bezirksvertretung Mitte lehnte mit großer Mehrheit (nur drei Ja-Stimmen) die Entwurfsplanung nach einer Sitzungsunterbrechung ab.

Von Burgit Hörttrich

Zu teuer, die Kosten unkalkulierbar, die Gefahr, Zuschüsse zurückzahlen zu müssen: Die Bezirksvertretung Mitte votierte mit großer Mehrheit gegen den Bau eines Wasserspielplatzes, der den bisherigen Spielplatz im Grünzug zwischen Niedermühlenkamp und Oststraße ersetzen sollte. Foto: Bernhard Pierel

Eine kurzfristig vorgelegte Nachtragsvorlage wies für die Politiker überraschend eine Steigerung der Investitionskosten um 100.000 Euro auf nahezu 800.000 Euro aus. Zudem sei eine fristgerechte Fertigstellung des Wasserspielplatzes angesichts von „Lieferengpässen und Materialknappheit als Folgen der Pandemie und des Krieges in der Ukraine“ nicht zu garantieren. Eine solche „fristgerechte Fertigstellung“, nämlich bis Ende Februar 2023, wäre aber die Voraussetzung dafür, Fördermittel in Höhe von 443.200 Euro nicht zurück erstatten zu müssen.

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