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Corona-Neuinfektionsrate steigt auf 204,7 pro 100.000 Einwohner – Krisenstabsleiter erwartet weitere Beschränkungen

„Keine Bielefelder Alleingänge“

Bielefeld (WB/mdel)

Die Neuinfektionsrate der vergangenen sieben Tage ist in Bielefeld auf 204,7 pro 100.000 Einwohner angestiegen. Wegen weiterer Maßnahmen wartet die Stadt das Gespräch zwischen der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten ab. Bielefelder Alleingänge soll es nach Angaben von Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger nicht geben.

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Mit Sorge blickt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger auf die aktuellen Corona-Zahlen. Foto: Thomas F. Starke

„Zum ersten Mal seit mehreren Tagen liegen wir wieder über der Meldeinzidenz von 200. Der Oberbürgermeister ist weiter mit dem NRW-Gesundheitsministerium in der Abstimmung zu weiteren landesweiten Maßnahmen – in Bezug auf den Sport- und Schwimmunterricht sowie in Bezug auf Maßnahmen in den Schulen, um den Abstand besser halten zu können“, sagt Nürnberger.

Es sei recht wahrscheinlich, dass indem geplanten Gespräch zwischen Kanzlerin und den Ministerpräsidenten weitere Maßnahmen für Kommunen mit hohen Inzidenzwerten vereinbart werden. „Bielefelder Alleingänge wären deshalb eher kontraproduktiv“, sagt Nürnberger. Unabhängig von Regeln: Es komme auf jeden Einzelnen an, jeder könne durch Abstand und Hygiene und freiwillige Kontaktbeschränkung viel dafür tun, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Bis Dienstag sind der Stadtverwaltung 78 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit ist die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Bielefelder auf 5229 angestiegen. Als infektiös gelten weiterhin 1115 Menschen (keine Veränderung im Vergleich zum Vortag).

124 Bielefelder werden aktuell im Krankenhaus behandelt, 40 davon werden intensivmedizinisch betreut und 28 auch beatmet. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 1747 Menschen.

4071 Bielefelder sind mittlerweile wieder genesen (+78).

Die Neuinfektionsrate der vergangenen sieben Tage ist von 196,6 auf 204,7 pro 100.000 Einwohner angestiegen. Das entspricht 684 Neuinfizierten.

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