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Stadt Bielefeld will Gaststätten und Einzelhandel entlasten

Keine Gebühren für Außengastronomie

Bielefeld (WB)

Auch 2021 will die Stadt Bielefeld auf die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie verzichten. Gleiches gilt für Nutzungsflächen für den Einzelhandel wie Warenauslagen und sogenannte Kundenstopper. Damit greift Oberbürgermeister Pit Clausen eine Anregung aus dem Runden Tisch Wirtschaft auf.

wn

Entlastung für Handel und Gastronomie: Die Stadt Bielefeld will auf Gebühreneinnahmen in Höhe von 380.000 Euro verzichten. Foto: dpa

Vor dem Hintergrund der Coronabeschränkungen hatte der Bielefelder Stadtrat der Stadt bereits in seiner Sitzung am 22. Mai 2020 die Aussetzung der Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie für das gesamte Jahr 2020 beschlossen. Der Finanz- und Personalausschuss hat in seiner Sitzung am 2. Februar 2021 dem Rat nun empfohlen, dass die Stadt Bielefeld auch in diesem Jahr 2021 auf die Gebühren für die Außengastronomie verzichtet.

Die aktuelle Corona-Krise mit den fortwährenden Beschränkungen ist nicht nur für die Gastronomie sondern auch für den stationären Einzelhandel nach wie vor sehr belastend und teilweise existenzbedrohend. Eine kurzfristige Erholung von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie ist erst einmal nicht zu erwarten. Deshalb sei es auch wichtig, Gastronomie und Einzelhandel finanziell zu entlasten, so Clausen. Die Stadt verzichte auf rund 380.000 Euro Gebühreneinnahmen.

Nach Beratung im Stadtentwicklungsausschuss und im Finanz- und Personalausschuss am 9. März soll der Rat am 18. März abschließend über die Verwaltungsvorlage entscheiden.

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