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Regionalbahn fuhr von Bielefeld nach Paderborn

Kinder spielen auf Bahngleisen: Zugführer muss Vollbremsung machen

Bielefeld/Paderborn

Spielende Kinder auf Bahngleisen haben eine Vollbremsung des Regionalzuges ausgelöst. 

Der Regionalzug konnte rechtzeitig bremsen.  Foto: Philipp von Ditfurth

 Der Zug aus Bielefeld befand sich auf dem Weg zum Hauptbahnhof Paderborn, als der Triebfahrzeugführer im Bereich Heinz-Nixdorf-Ring / An den Fischteichen zwei Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren Jahren im Gleisbereich bemerkte.

Der Triebfahrzeugführer leitete eine Schnellbremsung ein und gab ein akustisches Signal ab. Hierdurch bemerkten die Kinder den heranfahrenden Zug und entfernten sich in ein anliegendes Waldstück. Eine Streife der Polizei suchte den Nahbereich ab, konnte die beiden Kinder aber nicht mehr antreffen.

Durch die Schnellbremsung wurden keine Reisenden im Zug verletzt. Der Triebfahrzeugführer jedoch fühlte sich in mehr in der Lage, seinen Dienst fortzusetzen und ließ sich im Hauptbahnhof Paderborn ablösen.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den Gefahren an Bahnanlagen und bittet Eltern ihre Kinder diesbezüglich zu sensibilisieren:

- Bahnanlagen sind keine Spielplätze!

- Aufgrund ihres Gewichts haben Züge einen sehr langen Bremsweg. Eine Bremsung ist oft nicht mehr rechtzeitig möglich!

- Züge nähern sich fast lautlos. Ein elektrisch betriebener Zug - selbst mit über 200 Stundenkilometern - ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!

- Auf den Schienen liegende Hindernisse werden mit großer Geschwindigkeit und Kraft getroffen. So können auch Umstehende schwer verletzt werden!

Weitere Informationen zum Thema Gefahren an Bahnanlagen auf der Homepage der Bundespolizei: www.bundespolizei.de.

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