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Charityverein zeigt Verfilmung eines legendären Tennisspiels

Kino-Premiere mit Herz

Bielefeld (WB/HHS). Björn Borg gegen John McEnroe: Dieses Match hätte auch heute noch Final-Chancen beim Tennis-Turnier des Charityvereins »OWL zeigt Herz« – zunächst allerdings auf der großen Leinwand.

»OWL zeigt Herz«-Vorsitzender Daniel Stephan (von rechts), Cinemaxx-Kinoleiterin Eliza Schilling und Moderator Thomas Milse präsentieren die Vorab-Premiere von »Borg/McEnroe« zugunsten des Sport-Pojekts des Charityvereins. Foto: Thomas F. Starke

Die Filmversion eines der dramatischsten Endspiele der Tennis-Geschichte sorgt bereits auf internationalen Festivals für Furore. Bevor »Borg/McEnroe« am 19. Oktober auch in die deutschen Kinos kommt, organisiert »OWL zeigt Herz« gemeinsam mit Universum-Film und Cinemaxx eine exklusive Vor-Premiere. Wie immer für den guten Zweck.

Am Sonntag, 8. Oktober, heißt es um 17 Uhr im Multiplex-Kino im Neuen Bahnhofsviertel »quiet please«. Der Filmverleih stellt das Material, das Lichtspielhaus den 630 Personen fassenden Saal. Karten zum Sonderpreis gibt es an der Kasse des Cinemaxx’ und auf dessen Homepage. Moderator Thomas Milse, der neben seiner Tätigkeit für »OWL zeigt Herz« regelmäßig zu »Schmittis Sneak Preview« ins Kino einlädt, garniert das Rahmenprogramm mit einem Tennis-Quiz. Mit etwas Glück gibt’s Final-Karten für die Gerry-Weber-Open 2018. Auf Rasen, wie damals im Juli 1980 in Wimbledon, als Platzhirsch Borg auf Herausforderer McEnroe traf.

Augenmerk auf Bewegung

Für Daniel Stephan, der erst neulich den Vorsitz von »OWL zeigt Herz« übernommen hat, ist es das erste Event. »Wir wollen die sehr gute Arbeit unserer Vorgänger weiter führen, versuchen aber auch immer, etwas Neues zu machen«, sagt der ehemalige Welt-Handballer. Sport-Turniere, Galas oder zuletzt ein Handball-Benefizspiel – eine Filmvorführung gab’s noch nie. Und mit »Borg/McEnroe« werden zwei der drei »OWL zeigt Herz«-Projekte, die Kinder stark machen sollen (Kultur, Musik, Sport), quasi verbunden.

Konkret geht der Erlös aus dem Kino-Nachmittag dieses Mal in »Sport macht Kinder stark«. Daniel Stephan: »Wir wollen künftig wieder in Schulen gehen, haben dann aber weniger Augenmerk auf Handball, sondern auf Bewegung generell.« Auch die soziale Komponente im Sport will der Verein künftig stärker herausarbeiten.

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