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Arbeitsgruppe des Sennestadtvereins will dem kleinen Greifvogel neue Nistmöglichkeiten schaffen

Kirchturm wird zum Falken-Zuhause

Bielefeld

Als Felsenbrüter tut sich der Turmfalke in Bielefeld schwer bei der Wohnungssuche. Deshalb greift er gerne auf Kirchtürme und Hochhäuser zurück. Auf dem Kirchturm der Thomas-Morus-Kirche bekommt der kleine, nur bis zu 35 Zentimeter große Greifvogel bald ein Luxusappartement – 13 Kilogramm schwer und aus witterungsbeständigem Holzbeton simuliert der Falken-Nistkasten eine Höhle.

Von Kerstin Sewöster

Reinhard Brosig (links) und Wolfgang Strototte erfahren viel Unterstützung. Sie wollen Turmfalken im Thomas-Morus-Kirchturm ansiedeln. Foto: Kerstin Sewöster

Reinhard Brosig, der für den Sennestadtverein schon andere vogelfreundliche Projekte wie die Spatzenkolonie angestoßen hatte, stieß beim Sennestadtverein mit seiner Idee sofort auf offene Ohren und fand beim Hobby-Ornithologen Wolfgang Strototte vom Arbeitskreis Wandern und Natur einen kundigen Mitstreiter. Auch die katholische Kirchengemeinde zeigte sich begeistert. „Wir haben totale Zustimmung“, freut sich Brosig. Und der Standort direkt auf dem Plateau des 42 Meter hohen Kirchturms unterhalb des Kreuzes scheint ideal zu sein. Gut geschützt durch die Seitenwände, könnte Familie Turmfalke einziehen.

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