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Abschlussveranstaltung des Festivals „Wege durch das Land“ wandelt literarisch auf den Spuren der Mode

Kleider machen Leute

Bielefeld

Ohne Lackschuhe, Garnsocken und seidenes Einstecktuch, heißt es, trat der Komponist Maurice Ravel nicht auf. Audrey Hepburn machte in dem Film „Frühstück bei Tiffany“ das „kleine Schwarze“ weltbekannt. Mit einer Reise durch die Geschichte der Mode und einer Hommage an die Leinen- und Textilstadt Bielefeld ist am Samstagabend das Festival „Wege durch das Land“ in der Rudolf-Oetker-Halle zu Ende gegangen.

Von Uta Jostwerner

Lebendig, humorvoll, pointiert: Elke Heidenreich las beim Festival Wege durch das Land aus ihrem neuesten Buch. Foto: Thomas F. Starke

Es war ein anekdotenreicher Abend, den Festivalleiterin Helene Grass und Kompagnon Albrecht Simons von Bockum Dolffs sogleich mit persönlichen Geschichten anreicherten, ehe Elke Heidenreich ausholte, um aus einem schier unerschöpflichen Repertoire von Geschichten rund um das Thema Mode zu schöpfte. Die bekannte Schriftstellerin, Moderatorin und Literaturkritikern versammelt in ihrem neuesten Buch mit dem urigen Titel „Männer in Kamelhaarmänteln“ anekdotische, autobiografische, satirische, intelligente und humorvolle Geschichte über Lebens- und Stilfragen, gestellt anhand ausgesuchter Kleidungsstücke von prominenter als auch eigener Provenienz.

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