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Gerüst steht wochenlang am Johannisbach – Amt für Verkehr erläutert Arbeiten

Kleinbahnbrücke: Risse in der Mauer

Bielefeld (WB/sb). Der Weg zwischen Theesener Straße und Erdsiek, der zum Grünzug am Johannisbach und zum Obersee führt, ist besonders bei Joggern und Spaziergängern beliebt. Seit Wochen steht ein Gerüst an der Brücke der ehemaligen Kleinbahn, die über den Johannisbach in Schildesche führt. Der Grund für die Arbeiten sind nach Angaben des Amts für Verkehr Risse in dem Mauerwerk der denkmalgeschützten Brücke.

Die ehemalige Kleinbahnbrücke steht unter Denkmalschutz. Foto: Stefan Biestmann

Eine größere Instandsetzung der Brücke habe es zuletzt im Jahr 2004 gegeben, berichtet Georg Schöttmer, Brückenprüfer im Amt für Verkehr. Die Brücken würden alle drei Jahre turnusgemäß geprüft. Bereits vor sechs Jahren seien erste kleine Risse entdeckt worden, die aber noch nicht dramatisch gewesen seien. Seitdem habe die Brücke unter besonderer Beobachtung gestanden.

»In die Risse dringt Wasser ein«

»Bei der letzten Brückenprüfung war klar, dass wir etwas machen müssen«, sagt Schöttmer. Es seien Risse in den Widerlagern der Brücke entdeckt worden – dem Übergang zwischen der Brückenkonstruktion und dem Erddamm.

»In die Risse dringt Wasser ein«, berichtet Schöttmer. Gerade bei einsetzendem Frost könne dies das Mauerwerk zunehmend zerstören. »Jetzt ist eine Abdichtung der Nischen wichtig, so dass das Wasser nicht mehr in das Mauerwerk eindringt.«

Eine Gerüstbau- und eine Estrichfirma wurden mit den Arbeiten betraut; die kosten nach Angaben von Schöttmer etwa 7000 Euro. Aufgrund der Regenschauer hätten sich die Arbeiten verzögert. Das Gerüst soll in den kommenden Wochen wieder abgebaut werden. Während des Abbaus müsse auch der Weg zwischen Theesener Straße und Erdsiek gesperrt werden. Die restlichen Arbeiten sollen im Frühjahr 2020 erfolgen.

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