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Die Bielefelder Kinderrockband Kater Kati legt ihre zweite CD vor

Konfettiregen und Maulwurf Oliver

Bielefeld

„Das nächste Level“ ist da: die zweite CD der Bielefelder Kinder-Rockband Kater Kati mit Stücken, in denen sich der Nachwuchs wiederfindet und mit großteils rockiger Anmutung, die auch die Eltern hören mögen – falls die Kinder fordern: „Noch einmal von vorne!“

Sabine Schulze

Das nächste Level der Band Kater Kati: dazu gehören Verstecken, Fangen, Fußball spielen, Schwimmen, Würfeln, Klettern, Slalomlauf auf allen Vieren, Bodenturnen, Kegeln, Gitarre spielen – aber nicht, einfach nur herumzusitzen. Foto: Thomas F. Starke

Kater Kati, das sind Philipp Wrobel (Gesang/Gitarre), Ingo Kleinekathöfer (Gitarre), Björn Krischker (Bass/Kontrabass), Patrick May (Klavier/Synthesizer), Jonas Wendel (Schlagzeug) und, last but not least, Lisa Krischker, für Gesang und Glockenspiel zuständig. Wer die Band in den vergangenen Monaten nicht live erleben konnte, kann sich nun mit der neuen CD trösten – möglich gemacht durch eine Crowdfunding-Kampagne.

Songs, die Kindern Spaß machen

Die neuen Katzen-Songs erzählen von Dingen, die Kindern Spaß machen. Das kann „Konfettiregen“ bei einer Nachmittags-Geburtstagsparty sein oder der „Maulwurf Oliver Greenbourgh“, der seinen Hügel unterminiert, dabei ab und zu sein Lied Lalalala singt und irgendwann das Echo vernimmt: Glühwürmchen Sven hat mitgehört und seine Melodie aufgenommen – der Beginn einer großen Freundschaft.

Ebenfalls dabei: eine Hommage an Mama und Papa („Ich schau dich an und mein Herz lacht“) und an die Lieblingstante Amelie, die die Welt bunt malt, gesund zaubern kann und zuhört.

Ein Lied für Eltern

Ein Trost oder vielleicht auch eher eine Handreichung für Eltern ist „Halb Kind, halb Dynamit“. Da ist jemand voller Wut und Frust und kündigt an: „Ich mach jetzt alles kaputt hier, ich bau das nie wieder auf...“, droht sogar mit einem Tritt vor das Schienbein. Und doch, warnt Kater Kati: „Halb Kind, halb Porzellan, Vorsicht zerbrechlich, fass das jetzt nicht an.“ – weil der, der da tobt, eigentlich mit sich selbst unzufrieden und hilflos ist.

Es geht um das Malen mit 1000 Farben (am besten auf Tapetenrolle, weil die auch ganz große Bilder erlaubt), um den Hund Laika, der sich die Erde aus dem All anschaut, um Klamotten – wieso eigentlich nicht mit dem Nachthemd zum Ballett und im Raumanzug zum Schlittschuhfahren? –, und darum, sich ein Stück vom Himmel zu ertanzen: ein, zwei , drei Schritte nach vorne, ein zwei drei Schritte zurück, klatschen und hochspringen.

„Das nächste Level“ ist, was die Texte angeht, keine CD für die ganz Kleinen: Sie verlangen schon ein bisschen Aufmerksamkeit und Zuhören. Aber die Eltern werden gerne machen!

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